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The small and the furious
Mittelerde lag noch ruhig zwischen den ausufernden Nebelschwaden, das Gesinde hatte bereits das Nachtlager verlassen,
als die Hobbits und ihre Freundinnen ihr Zelt verließen. So begann für unsere beiden Fahrer der Tag des großen Rennens.
Die nächsten Schritte waren natürlich klein und gingen in Richtung Frühstück im Fahrerlager, wo die vom ausbleibenden
Stuhlgang malträtierten Bäuche nur noch leicht mit Astronautennahrung gefüllt werden konnten.
Die Uhr tickte ohne Erbarmen und führte Piloten, Fahrzeug und Tänzer näher an die Minuten, die die Arbeit der letzten Wochen
diktierten. Um 10.15 Uhr sah man 5 Menschen nacheinander aufs Klo rennen und danach hinter ein weißes Leintuch im versteckten
Teil der Box und so wurde endlich die Bestimmung teil des Transformationsprozesses.: Aus Hobbits wurden X-Wing Piloten,
aus einem Russen ein grillender Russe, aus einem Boris ein schamhaarperückter Klingone und aus einem dicken großen Mann eine Olivia.
Den Boliden schnell ohne Rücksicht auf wegspritzende Passanten an den Start geschoben und im Zielbereich aufgestellt,
wartete die Strecke bereits mit der ersten unüberwindbaren Hürde auf, und es kam zum ersten spektakulären Unfall des Tages:
Während des Marsches der Beteiligten vom Ziel an den Anfang, wurde die Steilkurve für die frisch erschaffene und bereits
strauchelnde und somit rutschende Olivia im Pelzkleid zum Verhängnis und nur durch das beherzte Eingreifen eines Mitglieds des
Teams „Spaetzlonauten“ konnte eine folgenschwere Lawine verhindert werden,. Bereits einige Minuten zuvor wurde ihr der Wechsel
zum „Massachussetts Country Club“ durch die scharfen Klingen der anderen Haus9er verwehrt.
Der Zug fand am Start sein Ende und die Aufregung wurde nur vom anhaltenden Durst gebremst und vom griechischen
Nationalbrummer Andi, der kurz vor Schluss des Transfermarkts noch für die Simulation der Motorengeräusche verpflichtet wurde.
Während sich die einen noch mit ihrem Tanga beschäftigten, andere der Krankenschwester des Nachbarteams auf die Rückenverlängerung
starrten, rissen die Bilder des crashenden Vorläufers alle aus ihren Träumen und so verliefen die letzten Sekunden vor dem Start wie durch einen Schleier: Der Bolide umschloss die Fahrer und wurde von Boro an den Start geschoben als der mit dem Oscar für den besten Mundgeruch prämierte Debütfilm des Hauses 9 auf der großen Leinwand zu sehen war. Während es zur eigentlichen Aerobicperformance unserer drei Tanzmäuse nichts mehr zu sagen gibt, spielte sich am Bühnenrand zwischen einem Mitglied der Jury und der frisch entblößten Olivia eine große Romanze ab, als Patrice um die Telefonnummer bat und sich unsere Dreckqueen ihr Leopardenfell zurückholte. All das war schnell vergessen als der Blick zurück auf die Strecke fiel, die bereits von Adi und R2Marco im Sturm erobert wurde. Doch wo lustige kleine Kampfboliden auftauchen bleibt kein Achslager heil und so taten es diese den Bohnen gleich und brachen. All das war Adi zu unspektakulär und auch der Schaden hielt sich seiner Meinung nach viel zu sehr im Rahmen, also legte er noch eine Vollbremsung im Kiesbett hin.
Die Ereignisse überschlugen sich, die Zuschauer werteten den Ritt mit 5 von 6 möglichen Punkten, die Jury griff relativ hoch,
Patrice für seine Olivia gar noch höher. Es war geschafft, nun galt es abzuwarten, und vor allem gründlich zu reflektieren
(„Adi war Schuld !“)
Indes wurden die Spielerfrauen, äh, die Burgjungfern und Fans unseres geliebten Teams von unsichtbaren Schweizern heimgesucht.
Grobi vom Team Massachusetts Country Club war Adis Kiesbettausritt viel zu langweilig und so entschloss er sich nach geschätzten
80 m Fahrt einfach mal die Achse brechen zu lassen. Im Verlauf lernten wir vom Team Porsche was eine Performance wirklich braucht
um die Jury zur Höchstbewertung zu bringen (einen Lappen und Felgen) und das Länge eben doch zählt und daher gratulieren wir den
Raketenwürmern herzlichst zu ihrem Sieg. Bevor wir die Köpfe hängen lassen konnten erfuhren wir, dass wir vor 37.000 Menschen
bei fatalem Eigengeruch und durch nichts weiter als unsere Familie und unsere Freunde einen wunderbaren 5. Platz einfuhren.
Nun konnte in aller Ruhe nicht gefeiert, sondern vielmehr gepackt werden….und während Karla noch ihr Handy suchte,
Alex die richtige Stelle für die Ausstellung des Boliden beim Sponsor, war Boris dabei seiner Katze beizubringen nicht in den
Maxi-Kosi zu pinkeln, Oli seine Vermieter verfluchte, die ihm als Finale furioso nach zwei Tagen ohne Dusche zu Hause das Wasser
abstellten, während all das passierte grinsten Adi und Marco, denn sie wussten das niemand ihnen all das nehmen
konnte…denn schließlich passt außer ihnen niemand in den X-Wing.
Haus9 dankt allen Freunden des Hauses, unseren Familien für die Geduld und allen für alles…
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